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Swissmedic-genehmigte Fachinformation
Lidocain, Perubalsam, Dextrocampher.
Gelbes Wachs, dünnflüssiges Paraffin, Hartparaffin, Wollwachs (Lanolin) 60 mg, weisses Vaselin, Wollwachsalkohole, Geraniumöl, Hartfett, natives Rizinusöl.
1 g Peru-Stick enthält:
Lidocain 12.17 mg, Perubalsam 4.86 mg, Dextrocampher 4.86 mg.
Peru-Stick ist ein Balsamstift, der zur symptomatischen Behandlung bei Hautrissen, Schürfungen, leichten Schrunden und Frostbeulen angewendet wird.
Wenn vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben, zweimal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen.
Wegen des Risikos einer Sensibilisierung gegenüber Perubalsam wird von einer langfristigen Anwendung auf verletzter Haut abgeraten (siehe unter « Unerwünschte Wirkungen»).
Die Anwendung und Sicherheit bei Kindern unter 12 Jahren wurde bisher nicht geprüft.
Peru-Stick darf nicht bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe angewendet werden.
Peru-Stick darf nicht bei Hautrissen oder Schrunden der Brustdrüsen in der Stillzeit angewendet werden (siehe unter «Schwangerschaft/Stillzeit»).
Peru-Stick soll nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.
Peru-Stick ist nur für die äusserliche Anwendung auf der Haut bestimmt.
Der Kontakt mit Augen oder Schleimhäuten muss vermieden werden. Nicht grossflächig (> 10 % der Körperoberfläche) oder über längere Zeit anwenden.
Wegen des Risikos einer Sensibilisierung gegenüber Perubalsam wird von einer langfristigen Anwendung auf verletzter Haut abgeraten (siehe unter « Unerwünschte Wirkungen»).
Dieses Arzneimittel enthält Wollwachs (Lanolin). Wollwachs kann örtlich begrenzte Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Nicht innerlich einnehmen. Bei versehentlicher innerlicher Einnahme ist sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren.
Tritt eine lokale Verschlechterung auf oder bleibt eine Heilung innerhalb von 2-3 Wochen aus, so ist ein Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.
Es wurden keine systematischen Untersuchungen hinsichtlich Interaktionen der Inhaltsstoffe des Peru-Sticks durchgeführt.
Es liegen keine systematischen Untersuchungen und tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Reproduktionstoxizität der Bestandteile von Peru-Stick vor.
Es liegen auch keine kontrollierten Studien zur Anwendung bei schwangeren Frauen vor. Da Dextrocampher die Plazentaschranke passiert, darf das Präparat während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe oder die Metaboliten in die Muttermilch übergehen. Vorsichtshalber wird die Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen. Keinesfalls darf Peru-Stick bei Hautrissen oder Schrunden der Brustdrüsen angewendet werden (siehe unter «Kontraindikationen»).
Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.
In dem folgenden Abschnitt werden diese Häufigkeiten zugrunde gelegt: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» ≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000).
Selten: Lokale Reaktionen der Haut mit Juckreiz, Brennen, Rötung.
Selten: Systemische Überempfindlichkeitsreaktionen. In solchen Fällen sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Unbekannt: Sensibilisierung gegenüber Perubalsam. Es wird deshalb von einer langfristigen Anwendung von Peru-Stick auf verletzter Haut abgeraten.
Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Koliken, insbesondere bei oraler Einnahme oder grossflächiger, andauernder topischer Anwendung.
Selten: Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrung (weitere siehe unter «Überdosierung»), insbesondere bei oraler Einnahme oder grossflächiger, andauernder topischer Anwendung.
(siehe unter «Überdosierung»).
Bei bestimmungsgemässer Anwendung zur äusserlichen Anwendung ist nicht mit Überdosierungserscheinungen zu rechnen.
Eine versehentliche oder auch absichtliche orale Einnahme von kampferhaltigen Produkten kann in seltenen Fällen zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie generalisierten tonisch-klonischen Anfällen (Grand mal), Depression des Zentralnervensystems, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrung, Unruhe, Angst, Halluzinationen, Myoklonus und Hyperreflexie führen. Vereinzelt sind sogar Todesfälle aufgrund von respiratorischer Insuffizienz oder Konvulsionen berichtet worden.
Gelegentlich treten nach oraler Einnahme leichtere Nebenwirkungen wie Schleimhaut-reizungen, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen auf.
Die grossflächige kutane Anwendung oder die länger andauernde Anwendung höherer Dosierungen von kampferhaltigen Produkten können in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen führen, die einer oralen Einnahme entsprechen. Todesfälle wurden jedoch nicht berichtet.
D03AX
Daten über den Wirkungsmechanismus der Wirkstoffe in kombinierter Anwendung liegen nicht vor.
Es wurden keine klinischen Studien zur Wirksamkeit von Peru-Stick durchgeführt. Die Anwendung von Peru-Stick bei den Anwendungsgebieten beruht ausschliesslich auf Erfahrung.
Es wird angenommen, dass Peru-Stick einen Schutzfilm bildet und so die Schmerzen, die die Hautläsionen begleiten, lindern kann.
Keine Daten verfügbar
Es liegen keine Daten zu den Wirkstoffen in kombinierter Anwendung vor.
Es liegen keine regulatorischen präklinischen Studien oder Daten mit Peru-Stick vor, insbesondere in den Gebieten der Mutagenität/Karzinogenität und Reproduktionstoxizität. Die Anwendung von Peru-Stick bei den Anwendungsgebieten beruht ausschliesslich auf Erfahrung.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
14'809 (Swissmedic).
Tentan AG, 4452 Itingen
Januar 2023
FI059000/01.23


