





Lansoprazol-Mepha Kapseln
Lansoprazol-Mepha ist ein Arzneimittel, das die Säure im Magen vermindert.
Es wird bei Erwachsenen eingesetzt
- zur Behandlung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren,
- zur Behandlung und Vorbeugung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren, die durch die Einnahme von bestimmten Schmerzmitteln und Antirheumatika (sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika, NSAR) verursacht werden,
- in Kombination mit 2 geeigneten Antibiotika (wobei 1 Antibiotikum den Wirkstoff Clarithromycin enthalten soll) zur Eliminierung des Bakteriums Helicobacter pylori, eines Keims, der oft eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren spielt,
- in der Behandlung der Refluxkrankheit,
- zur Langzeittherapie und Prophylaxe von säurebedingten Schädigungen der Speiseröhre,
- zur Behandlung von Entzündungen und/oder Geschwüren in der unteren Speiseröhre,
- beim Zollinger-Ellison-Syndrom,
- zur kurzfristigen Behandlung der Symptome von Oberbauchbeschwerden wie saures Aufstossen, Sodbrennen oder Oberbauchschmerzen.
Bei Kindern ab 12 Monaten wird Lansoprazol-Mepha zur Behandlung von Entzündungen in der Speiseröhre (sogenannte Refluxösophagitis) angewendet.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Hersteller
Mepha Pharma AG
Mepha Pharma AG
Zusammensetzung:
15 mg Lansoprazol (Lansoprazolum), 108.73 mg Saccharose (Saccharum), Maisstärke (Amylum maydis), Wasser, gereinigtes (Aqua purificata), Natrium laurylsulfat (Natrii laurilsulfas), 0.001 mg Natrium (Natrium ionisatum), Meglumin (Megluminum), Mannitol (Mannitolum), Hypromellose (Hypromellosum), Macrogol 6000 (Macrogolum 6000), Talkum (Talcum), Polysorbat 80 (Polysorbatum 80), Titandioxid (E171) (Titanii dioxidum (E171)), Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1) (Acidi methacrylici et ethylis acrylatis polymerisatum 1:1), Kapselhülle (Kapselhülle/enveloppe de la capsule/materiale di capsula:), Gelatine (Gelatina), Wasser, gereinigtes (Aqua purificata), Chinolingelb (Chinolinum flavum (E104)), Titandioxid (E171) (Titanii dioxidum (E171))
Applikationsart:
systemisch enteral
Galenische Form:
Kapseln
Verabreichungsform:
per oral (schlucken)
Indikationen:
>18 J: Magen-Darm-Ulzera, Magen-Darm-Ulzera bedingt durch NSAR (inkl. Prophylaxe bei Risikopatienten), Eradikation des Helicobacter pylori (mit 2 Antibiotika), Refluxösophagitis (inkl. Prophylaxe), symptomatischer Reflux, Oberbauchbeschwerden, Zollinger-Ellison-Syndrom.1–18 J.: Refluxösophagitis.
Kontraindikationen:
Schwangerschaft «FI».
Empfohlene Tagesdosis (WHO):
30 mg systemisch enteral
Dosierung:
Morgens, min. 30 Min. vor dem Essen; Kapselinhalt evtl. mit Wasser, Apfel-, Tomatensaft, Joghurt, Apfelmus vermischen, Gabe über Magensonde möglich.
>18 Jahre
Ulzera: 1×tgl. 30 mg; Therapiedauer: U. duodeni: 2(–4) Wo., U. ventriculi: 4(–8) Wo.
NSAR-Ulzera: Therapie: 1×tgl. 30 mg während 4–8 Wo., Prophylaxe bei Risikopatienten: 1×tgl. 15 mg.
H. pylori: 2×tgl. 30 mg während 7(–14) Tagen, Antibiotika «FI».
Refluxösophagitis: 1×tgl. 30 mg während 4(–6) Wo.; Langzeittherapie, Prophylaxe: 1×tgl. 15–30 mg.
Reflux: 1×tgl. 15 mg während max. 4 Wo., bei wiederkehrenden Beschwerden nach Symptombefreiung: 1×tgl. 15 mg bei Bedarf.
Oberbauchbeschwerden: 1×tgl. 15 mg während max. 2 Wo.
Zollinger-Ellison: initial 1×tgl. 60 mg, dann individuell, >120 mg tgl.: in 2 Gaben.
12–18 Jahre
Refluxösophagitis: 1×tgl. 30 mg; Therapiedauer: max. 8 Wo.
1–12 Jahre
Refluxösophagitis: >30 kg: 1×tgl. 30 mg, ≤30 kg: 1×tgl. 15 mg; Therapiedauer: max. 12 Wo.
Morgens, min. 30 Min. vor dem Essen; Kapselinhalt evtl. mit Wasser, Apfel-, Tomatensaft, Joghurt, Apfelmus vermischen, Gabe über Magensonde möglich.
>18 Jahre
Ulzera: 1×tgl. 30 mg; Therapiedauer: U. duodeni: 2(–4) Wo., U. ventriculi: 4(–8) Wo.
NSAR-Ulzera: Therapie: 1×tgl. 30 mg während 4–8 Wo., Prophylaxe bei Risikopatienten: 1×tgl. 15 mg.
H. pylori: 2×tgl. 30 mg während 7(–14) Tagen, Antibiotika «FI».
Refluxösophagitis: 1×tgl. 30 mg während 4(–6) Wo.; Langzeittherapie, Prophylaxe: 1×tgl. 15–30 mg.
Reflux: 1×tgl. 15 mg während max. 4 Wo., bei wiederkehrenden Beschwerden nach Symptombefreiung: 1×tgl. 15 mg bei Bedarf.
Oberbauchbeschwerden: 1×tgl. 15 mg während max. 2 Wo.
Zollinger-Ellison: initial 1×tgl. 60 mg, dann individuell, >120 mg tgl.: in 2 Gaben.
12–18 Jahre
Refluxösophagitis: 1×tgl. 30 mg; Therapiedauer: max. 8 Wo.
1–12 Jahre
Refluxösophagitis: >30 kg: 1×tgl. 30 mg, ≤30 kg: 1×tgl. 15 mg; Therapiedauer: max. 12 Wo.

Halstabletten
Wenn es beim Schlucken richtig schmerzt
Wenn das Schlucken plötzlich zur Qual wird und jeder Atemzug kratzt – versprechen Halstabletten schnelle Hilfe: Sie beruhigen den gereizten Hals, lindern Halsschmerzen und helfen, bakterielle Erreger zu bekämpfen. Doch Halstablette ist nicht gleich Halstablette. Von pflanzlich bis medikamentös, von lindernd bis heilend: Welche Halstabletten eignen sich für Sie am besten?

Refluxkrankheit
Diese Beschwerden sind sehr unangenehm
Sodbrennen ist vielen bekannt: Zwar lästig und schmerzhaft, aber harmlos, da der Mageninhalt die Speiseröhrenschleimhaut nur kurz berührt. Bei der gastroösophagealen Refluxkrankheit wird der saure Mageninhalt jedoch häufiger in die Speiseröhre zurückgeleitet und verursacht unangenehme Beschwerden. Welche Therapien helfen und was kann man selbst tun, um einer Refluxkrankheit vorzubeugen?

Gastritis
Das kann hinter Ihren Magenschmerzen stecken
Von leichter Appetitlosigkeit, Übelkeit und Druck im Oberbauch bis hin zu brennenden Schmerzen, die den Genuss jeder Mahlzeit verderben können – Gastritis hat viele Gesichter. Was sind die Ursachen einer Magenschleimhautentzündung und wie kann man ihr vorbeugen?