



























product.clickAndCollectAddToCartInfo
Swissmedic-genehmigte Fachinformation
Dimetindenmaleat, Phenylephrin.
Sorbitol, Natriummonohydrogenphosphat, Citronensäure-Monohydrat, Lavandinöl, Benzalkoniumchlorid 0,1 mg/ml, gereinigtes Wasser.
1 ml enthält: 0,25 mg Dimetindenmaleat und 2,5 mg Phenylephrin.
1 Sprühstoss (=0,14 ml) enthält 0,035 mg Dimetindenmaleat und 0,35 mg Phenylephrin.
Das standardisierte Ventil ermöglicht eine exakte Dosierung (Mittelwert: 140 μl Lösung pro Sprühstoss).
Otriduo Schnupfen ist indiziert für die kurzfristige symptomatische Behandlung bei verstopfter Nase und Juckreiz wie z.B. bei Erkältung, Sinusitis, allergischer Rhinitis, Heuschnupfen und anderen Erkrankungen der oberen Atemwege.
Adjuvans bei akuter Mittelohrentzündung.
Zur prä- und postoperativen Behandlung.
Wenn nach 3 Tagen keine Besserung eintritt oder wenn sich die Symptome verschlimmern, soll ärztlicher Rat eingeholt werden.
Die angegebene Dosierung und Anwendungshäufigkeit nicht überschreiten.
Es sollte immer die niedrigste wirksame Dosierung über die kürzest mögliche Therapiedauer verwendet werden.
3‑ bis 4‑mal täglich 1‑2 Sprühnebel in jede Nasenöffnung.
Otriduo Schnupfen Nasenspray wird bei Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen.
Eine Flasche Otriduo Schnupfen Nasenspray soll nur von einer Person verwendet werden, um eine mögliche Verbreitung einer Infektion zu vermeiden.
Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe (Phenylephrin, Dimetindenmaleat) oder einen der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
Kontraindiziert bei:
Patienten mit einer Sympathomimetika-Überempfindlichkeit, welche sich mit Schlaflosigkeit, Schwindel, Zittern, Herzarrhythmien oder Hypertonie äussert, sollten Sympathomimetika wie Otriduo Schnupfen nur mit Vorsicht anwenden.
Otriduo Schnupfen sollte nicht länger als 3 Tage ununterbrochen angewendet werden. Wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Eine langfristige oder hochdosierte Verwendung kann eine Tachyphylaxie, eine Kongestion durch Rebound-Effekt oder eine arzneimittelinduzierte Rhinitis zur Folge haben.
Wie bei allen topischen Vasokonstriktoren darf die verordnete Dosis nicht überschritten werden; dies gilt insbesondere für Kleinkinder und Alterspatienten, bei denen eine zu hohe Dosierung systemische Wirkungen hervorrufen könnte.
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Hypertonie, kardiovaskulären Erkrankungen, Hyperthyreose, Diabetes mellitus und Blasenhalsobstruktion (z.B. Prostatahyperthrophie).
Bei Patienten mit Epilepsie sollte Otriduo Schnupfen mit Vorsicht angewendet werden, dies wegen dem H1 Antihistaminikum Dimetindenmaleat.
Otriduo Schnupfen Nasenspray wird bei Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen.
Otriduo Schnupfen sollte bei Kindern von 6 bis 12 Jahren unter Aufsicht Erwachsener angewendet werden.
Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung.
Phenylephrin ist bei Patienten, die unter MAO-Hemmern stehen oder diese in den zwei vorangegangenen Wochen erhalten haben, kontraindiziert. Die Anwendung von MAO-Hemmern und sympathomimetischen Aminen wie Phenylephrin kann eine hypertensive Reaktion auslösen (s. «Kontraindikationen»).
Vasokonstriktoren sollten bei Patienten, welche tri- und tetrazyklische Antidepressiva einnehmen nur mit Vorsicht angewendet werden; die gleichzeitige Verabreichung kann die blutdrucksteigernde Wirkung von Phenylephrin verstärken.
Vasokonstriktoren sollten bei Patienten, die Betablocker oder andere Antihypertonika einnehmen nur mit Vorsicht angewendet werden. Phenylephrin kann die Wirkung von Betablockern und anderen Antihypertonika reduzieren. Das Risiko von Hypertonie und anderen kardiovaskulären Nebenwirkungen kann erhöht sein, die Anwendung wird deshalb nicht empfohlen.
Es liegen keine Studien zur Anwendung von Phenylephrin und Dimetindenmaleat bei Schwangeren vor. Otriduo Schnupfen sollte deshalb während der Schwangerschaft vorsichtshalber nicht angewendet werden.
Es liegen keine Studien zur Anwendung von Phenylephrin und Dimetindenmaleat während der Stillzeit vor. Phenylephrin und Dimetindenmaleat gehen eventuell in die Muttermilch über. Als Vorsichtsmassnahme sollte Otriduo Schnupfen während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Es liegen keine Daten vor.
Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit geordnet. Die Angaben zu Art und Häufigkeiten der unerwünschten Wirkungen stammen überwiegend aus älteren Studien aus den 1970er und 90er Jahren.
Häufigkeiten werden folgendermassen definiert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000). Innerhalb der einzelnen Häufigkeitsgruppen sind die unerwünschten Wirkungen nach absteigendem Schweregrad geordnet.
Selten: Nasenbeschwerden, trockene Nase, Epistaxis.
Selten: Brennen an der Applikationsstelle.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
Eine Überdosierung mit Otriduo Schnupfen kann sympathomimetische und anticholinerge Wirkungen auslösen, einschliesslich Palpitationen, ventrikuläre Extrasystolen, leichte Sinustachykardie, Hypertonie, occipitale Kopfschmerzen, Zittern oder Tremor, Mydriasis, Benommenheit, Blässe, Agitation, Halluzinationen, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit, aber auch Sedation, Müdigkeit, Koma, Bauchschmerzen, Nausea und Erbrechen.
Nach versehentlicher Einnahme von Otriduo Schnupfen wurden bisher keine schweren Symptome beobachtet. Die versehentliche Einnahme von bis zu 20 mg Dimetinden führte nicht zu schwerwiegenden Symptomen.
Bei Kindern sind nach Einnahme von bis zu einer ganzen Flasche Otriduo Schnupfen (15 ml) keine besonderen Massnahmen erforderlich.
Da zur Einnahme von über 20 mg Dimetinden keine Daten vorliegen, ist eine medizinische Überwachung angezeigt und nach Rücksprache mit einem klinischen Experten oder Toxikologischen Informationszentrum, die Verabreichung einer Einzeldosis Aktivkohle indiziert.
Schwere Unruhe und Krampfanfälle sollten mit einem Benzodiazepin behandelt werden. Die Anwendung folgender Antidota sollte mit einem klinischen Experten oder Toxikologischen Informationszentrum diskutiert werden: Zentrale anticholinerge Symptome können mit Physostigmin behandelt werden. Eine durch periphere sympathomimetische Stimulation ausgelöste Hypertonie, die ungenügend auf Benzodiazepine anspricht, kann mit einem Alpharezeptorenblocker behandelt werden.
R01AB01
Otriduo Schnupfen macht die Nase frei und stoppt das Nasenlaufen, ohne dabei die physiologische Funktion der Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut zu beeinträchtigen. Phenylephrin ist ein sympathomimetisches Amin. Aufgrund seiner selektiven Wirkung auf die α-Adrenorezeptoren der erektilen venösen Gewebe der Nasenschleimhaut ist Phenylephrin ein milder Vasokonstriktor, der ein rasches und dauerhaftes Abschwellen der Nasenhöhlen bewirkt. Dimetindenmaleat, ein auf der Ebene der H1-Rezeptoren wirkender Histaminantagonist, ist ein gut verträgliches und in kleinen Dosen wirksames Antiallergikum.
Keine weiteren Angaben.
Keine weiteren Angaben.
Dieses Arzneimittel ist zur lokalen Applikation bestimmt. Es besteht keine Korrelation zwischen seiner Wirksamkeit und dem Blutspiegel der Wirkstoffe.
Bei akzidenteller Einnahme ist die Bioverfügbarkeit von Phenylephrin aufgrund des First-pass-Effekts im Darm und in der Leber vermindert (ungefähr 38%). Die Eliminationshalbwertszeit beträgt ungefähr 2,5 Stunden.
Die systemische Verfügbarkeit von Dimetinden in oralen Lösungen liegt bei ungefähr 70%. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt ungefähr 6 Stunden.
Keine Daten.
Keine Daten.
Keine Daten.
Keine Daten.
Es sind keine für die Verwendung des Präparates relevanten präklinischen Daten vorhanden.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Vor Licht schützen und bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
60125 (Swissmedic).
Haleon Schweiz AG, Risch.
Februar 2024.


